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Mischpult bei Jazz-Konzert

Samstag, Juli 28th, 2012

Der Saal für das Jazz-Konzert war nicht allzu groß, die Musiker diszipliniert, so konnten E-Bass und E-Gitarre direkt von der Backline aus das Publikum beschallen, das Schlagzeug war sowieso laut genug und auch um die Trompeten musste man sich keine Sorgen machen. Es blieben Piano, E-Piano, sieben Mal Gesang und gelegentlich drei Saxophone. Dazu noch zwei Mikrofone in XY-Mikrofonierung für einen schlichten Mitschnitt und zwei Funkmikrofone für die Moderation.

Mischpult für Jazz-Konzert

Mischpult für Jazz-Konzert

Yamaha LS9

Freitag, Juli 27th, 2012

Das Yamaha LS9 ist ein schickes Digitalpult:

Yamaha LS9

Yamaha LS9

Hier die große Ausführung mit 64 Kanälen und 32 Kanalfadern. Solange man keine speziellen Dinge umsetzen will, ist die Bedienung relativ intuitiv klar, auch was die Effekte für den einzelnen Kanal angeht wie Kompressor oder Equalizer. Das Pult ist aber ziemlich leistungsfähig und kann eine Menge, ein Blick in die Bedienungsanleitung ist dann sicher kein Schaden.

Als Digitalpult hat es natürlich Motorfader, erst dann kommen die Vorteile so richtig zum Tragen, z.B. weil es doppelt so viele Eingangskanäle wie Fader hat, oder für den Monitormix, usw. Auch ein Recall geht damit komfortabel, denn die Daten können auf einem USB-Stick gespeichert werden, alternativ aber auch über einen Netzwerkanschluss auf einem Rechner.

Eine Schnapsidee ist der Kopfhöreranschluss rechts vorne und ganz besonders das Poti dafür – einen unglücklicheren Platz hätte man nicht finden können.

Licht und Ton beim Jazz-Konzert

Dienstag, Juli 24th, 2012

Hier der Platz für Licht und Ton beim Jazz-Konzert neulich:

Licht und Ton für Jazz-Konzert

Licht und Ton für Jazz-Konzert

Das Licht wurde vom Notebook aus gesteuert – mit der Software FreeStyler, die unter Windows in einer virtuellen Maschine auf dem Mac lief. Angesteuert wurden damit neun Stufenlinsen, vier Profilscheinwerfer, sechs Fluter und sechs LED-RGB-Scheinwerfer. Für den Ton stand ein 16-Kanal-Mackie-Pult zur Verfügung, bei dem auch alle 16 Kanäle belegt waren, von den Aux-Wegen wurden nur zwei für das Monitoring benutzt. Parallel wurde über das Firewire-Interface des Pultes ein Mitschnitt auf einem weiteren Rechner erstellt. Verstärkt werden mussten Gesang (bis zu sieben Gesangsmikrofone waren im Einsatz), Piano, Keyboard und bei manchen lauteren Funk-Stücken die drei Saxophone.

Livebeschallung im Kleinen

Dienstag, September 6th, 2011

Für kleinere Beschallungsjobs ist nun die nötige Hardware vorhanden:

Kleinbeschallung

Kleinbeschallung

Zur Verfügung steht ein Mischpult mit zwölf Mikrofon- und zwei Stereoeingängen. Über einen separaten Röhrenmikrofonvorverstärker können zwei weitere Mikrofone auf einen Stereokanal gelegt werden. Hinzu kommen sechs Kompressoren, ein Multi-Effektgerät (vor allem wegen des Halls) und mehrere EQs, sowohl für die Summe als auch für die Monitorkanäle. Über einen Kopfhörerverstärker können auch sehr niederohmige In-Ear-Hörer betrieben werden.

Es stehen zwei Pre-Fader-Aux-Wege zur Verfügung und ein Effektweg; wird auf die internen Effekte verzichtet, dann kann dieser Weg als dritter Aux-Weg benutzt werden, allerdings Post-Fader. Hier kann man aber mit einem Trick arbeiten: Man routet z.B. das Drumset auf die Subgruppe und mischt dann diese der Summe hinzu; so muss man an den Kanalfadern des Drumsets nie etwas ändern und der Aux-Weg ist dann fast wie Pre-Fader nutzbar.

Mit diesem Aufbau können kleinere Jazzcombos mit und ohne Gesang bedient werden, reine Sprachjobs auf Konferenzen und bei Vorträgen sowieso. Ebenfalls sehr gut möglich ist In-Ear-Monitoring für einen Schlagzeuger. Mikrofone sind ja sowieso schon ausreichend vorhanden.

Beeindruckend ist, wieviele Kilogramm alleine die erforderlichen Kabel auf die Waage bringen.

Ton- und Licht-Arbeitsplatz

Montag, Juli 25th, 2011
Ton- und Licht-Arbeitsplatz

Ton- und Licht-Arbeitsplatz

Von hier aus wurde das Konzert der Jazz-Combo gesteuert:

  • Links ein 16-Kanal-Mackie-Pult, das nicht voll belegt war, da nur 10 Mikrofone für den Gesang angeschlossen waren und das Keyboard, alles andere war entweder unverstärkt oder hatte einen eigenen Amp – beim Jazz will man ja den gut 200 Gästen nicht die Ohren wegblasen. Zusätzlich waren noch zwei Kleinmembran-Kondensatormikrofone angeschlossen, um per XY-Mikrofonierung einen einfachen Livemitschnitt per Firewire auf das MacBook zu bekommen. Für das Monitoring genügten zwei Aux-Wege, im Wesentlichen einer für den Gesang und einer für das Keyboard.
  • Rechts ein MacBook Pro, auf dem nicht nur der Stereo-Livemitschnitt in Logic erfolgte, sondern auch gleichzeitig mit FreeStyler, das als Windows-Programm mit Hilfe von VMWare Fusion lief, per DMX das komplette Licht gesteuert wurde – 20 konventionelle Scheinwerfer an Dimmern und 6 LED-RGB-Scheinwerfer.