Posts Tagged ‘Effektgeräte’

Livebeschallung im Kleinen

Dienstag, September 6th, 2011

Für kleinere Beschallungsjobs ist nun die nötige Hardware vorhanden:

Kleinbeschallung

Kleinbeschallung

Zur Verfügung steht ein Mischpult mit zwölf Mikrofon- und zwei Stereoeingängen. Über einen separaten Röhrenmikrofonvorverstärker können zwei weitere Mikrofone auf einen Stereokanal gelegt werden. Hinzu kommen sechs Kompressoren, ein Multi-Effektgerät (vor allem wegen des Halls) und mehrere EQs, sowohl für die Summe als auch für die Monitorkanäle. Über einen Kopfhörerverstärker können auch sehr niederohmige In-Ear-Hörer betrieben werden.

Es stehen zwei Pre-Fader-Aux-Wege zur Verfügung und ein Effektweg; wird auf die internen Effekte verzichtet, dann kann dieser Weg als dritter Aux-Weg benutzt werden, allerdings Post-Fader. Hier kann man aber mit einem Trick arbeiten: Man routet z.B. das Drumset auf die Subgruppe und mischt dann diese der Summe hinzu; so muss man an den Kanalfadern des Drumsets nie etwas ändern und der Aux-Weg ist dann fast wie Pre-Fader nutzbar.

Mit diesem Aufbau können kleinere Jazzcombos mit und ohne Gesang bedient werden, reine Sprachjobs auf Konferenzen und bei Vorträgen sowieso. Ebenfalls sehr gut möglich ist In-Ear-Monitoring für einen Schlagzeuger. Mikrofone sind ja sowieso schon ausreichend vorhanden.

Beeindruckend ist, wieviele Kilogramm alleine die erforderlichen Kabel auf die Waage bringen.

Monitorplatz

Mittwoch, Juni 15th, 2011

Hier ein Blick auf den Monitorplatz bei der Bandnight neulich:

Monitorplatz

Monitorplatz

Monitorplatz

Monitorplatz

Monitorplatz

Monitorplatz

Sideracks

Dienstag, Juni 7th, 2011

So sahen die Sideracks neulich bei der Bandnight aus:

Siderack

Siderack

Die Verkabelung zum Mischpult ist über eine praktische Multipin-Lösung realisiert:

Siderack

Siderack

Zusätzlich war noch ein kleineres Siderack im Einsatz:

Siderack

Siderack

Siderack

Siderack

Siderack verkabeln

Mittwoch, Mai 25th, 2011

Das Durcheinander im Innern des Sideracks ist einfach zu groß geworden – da half nur: alle Kabel raus, alles neu und geordnet verkabeln, beschriften und mit Kabelbindern zusammenfassen:

Rackverkabelung

Rackverkabelung

Zusammengehörende Kabel wurden an den Enden gebündelt, jeweils der rechte Kanal hat eine zusätzliche Klebemarkierung erhalten und die Kabel noch in sinnvollen Gruppen mit Kabelbindern zusammengebunden. So ist das nun einigermaßen handhabbar, sowohl innerhalb des Racks mit dem Mischpult oben (weil leider für den Transport alle Kabel herausgezogen werden müssen, sonst geht der Deckel nicht drauf) als auch mit einem anderen Mischpult, das nebendran steht.

Analog Tape Compression

Samstag, Februar 5th, 2011
Analog Tape Compression

Analog Tape Compression

Kompressoren werden in der Musikbearbeitung schon sehr lange eingesetzt  - sogar schon zu Zeiten des guten alten Magnetbandes. Das Musiksignal wurde dabei durch die Magnetisierung von Partikeln auf dem Band aufgezeichnet. Lautere Signale ergaben dabei eine stärkere Magnetisierung. Allerdings ist dieser Zusammenhang nicht unbedingt linear, denn irgendwann gelangt man beim Band in die Sättigung, d.h. es ist schon alles vollständig magnetisiert, mehr geht dann nicht mehr. Das ist dann nichts anderes als ein Kompressor – denn eine Zunahme des Musiksignals bedeutet dann gerade bei hohen Pegeln keine weitere lineare Zunahme der Magnetisierung mehr.

Da der Übergang vom linearen Zusammenhang zwischen Pegel und Magnetisierung zum nichtlinearen Zusammenhang sehr sanft erfolgte und auch nur relativ schwach komprimiert wurde, empfand man das schon vor vielen Jahren als durchaus angenehm klingend. Dies kann man auch in der DAW mit einem entsprechend eingestellten Kompressor nachbilden, siehe Bild oben. Man erspart sich dabei Bandrauschen, Gleichlaufschwankungen, Übersprechen zwischen den Kanälen, usw.