Für kleinere Beschallungsjobs ist nun die nötige Hardware vorhanden:

Kleinbeschallung
Zur Verfügung steht ein Mischpult mit zwölf Mikrofon- und zwei Stereoeingängen. Über einen separaten Röhrenmikrofonvorverstärker können zwei weitere Mikrofone auf einen Stereokanal gelegt werden. Hinzu kommen sechs Kompressoren, ein Multi-Effektgerät (vor allem wegen des Halls) und mehrere EQs, sowohl für die Summe als auch für die Monitorkanäle. Über einen Kopfhörerverstärker können auch sehr niederohmige In-Ear-Hörer betrieben werden.
Es stehen zwei Pre-Fader-Aux-Wege zur Verfügung und ein Effektweg; wird auf die internen Effekte verzichtet, dann kann dieser Weg als dritter Aux-Weg benutzt werden, allerdings Post-Fader. Hier kann man aber mit einem Trick arbeiten: Man routet z.B. das Drumset auf die Subgruppe und mischt dann diese der Summe hinzu; so muss man an den Kanalfadern des Drumsets nie etwas ändern und der Aux-Weg ist dann fast wie Pre-Fader nutzbar.
Mit diesem Aufbau können kleinere Jazzcombos mit und ohne Gesang bedient werden, reine Sprachjobs auf Konferenzen und bei Vorträgen sowieso. Ebenfalls sehr gut möglich ist In-Ear-Monitoring für einen Schlagzeuger. Mikrofone sind ja sowieso schon ausreichend vorhanden.
Beeindruckend ist, wieviele Kilogramm alleine die erforderlichen Kabel auf die Waage bringen.








