Mikrofonierungstipps “Jazzcombo”

Jazzformationen sind meist eher klein und auch nicht die großen Radaumacher – das erleichtert die Mikrofonierung etwas, da es weniger Probleme mit dem Übersprechen gibt.

Wohl immer vorhanden ist ein Schlagzeug. Hier genügen meist vier Mikrofone: zweimal Overhead, einmal Snare von oben, einmal Bassdrum. Natürlich kann man den Aufwand erhöhen, aber das ist oft unnötig. Vielleicht die erste Erweiterung wäre ein Snaremikrofon auf der Unterseite.

Im Falle eines E-Basses erfolgt die Abnahme per DI-Box oder DI-Out des Amps, im Falle eines Kontrabasses per Tonabnehmer oder Mikrofon.

E-Bassabnahme per DI-Out

Kontrabassabnahme

Kontrabassabnahme

Mit Tonabnehmer ist das schon optimal, die Position der Abnahme ändert sich nie, Störgeräusche gibt es praktisch nicht, usw.; alternativ bietet sich ein Klebemikro an.

Bei einem akustischen Piano geht bei einem leisen Schlagzeuger durchaus eine Mikrofonierung von der Unterseite, ansonsten lieber von oben; nicht verkehrt ist ein in den Deckel geklebtes Grenzflächenmikrofon. Bei einem E-Piano nimmt man direkt ab, je nach Ausgängen des E-Pianos evtl. über eine DI-Box.

Flügelabnahme am Resonanzboden

E-Piano-Abnahme per DI-Box

Blasinstrumente sind mit einem Clipmikro gut bedient; wenn der Musiker ruhig stehen bleibt geht auch ein Mikrofon auf einem Stativ.

Saxophonmikrofonierung

Trompetenmikrofonierung

Trompetenmikrofonierung

 

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