Neulich gab es hier ja einen Post mit dem Titel “Was ist ein Loop?” Das Rätsel soll hier nun teilweise gelüftet werden mit einem weiteren Bild:

Rund um den Loop
Vielleicht ahnt jetzt ein Leser, um was es hier geht …
Neulich gab es hier ja einen Post mit dem Titel “Was ist ein Loop?” Das Rätsel soll hier nun teilweise gelüftet werden mit einem weiteren Bild:

Rund um den Loop
Vielleicht ahnt jetzt ein Leser, um was es hier geht …
Ich frage mich gerade, ob Kommentarspam als Ranking-Instrument für Blogs taugt? Dann wüsste man über Akismet, wie beliebt das eigene Blog ist.

Drumset: Eingangsspuren
Hier sieht man die 11 Schlagzeugspuren eines Livemitschnittes:
Damit sind die einzelnen Instrumente bzw. Spuren sinnvoll gruppiert auf Busse geroutet, erforderliche individuelle Einstellungen bereits erledigt. Nun geht es an die Busse:

Drumset: Busse bearbeiten
Alle diese Busse werden auf Bus 6 geroutet – und zwar im gewünschten Lautstärkeverhältnis untereinander. Auf Bus 6 sitzt nochmal ein Kompressor, der das gesamte Drumset akustisch quasi zusammenschweißt – und mit diesem Fader kann nun das komplette Drumset in den Mix eingefügt werden.
Ein schöner Software-Drumcomputer ist das hier:
http://www.hydrogen-music.org/
Hydrogen ist freie Software und für Linux, MacOS und Windows erhältlich.
Nach dem Start präsentiert sich das Programm wie folgt:

Software-Drumcomputer Hydrogen
Im oberen Bereich wird der komplette Song gezeigt, der aus mehreren Patterns bestehen kann, in diesem Beispiel aus zwei Patterns. Unten links wird ein Pattern angezeigt und kann dort auch erstellt bzw. bearbeitet werden. Unten rechts kann ein einzelnes Instrument in seinem Klang bearbeitet werden.
Das Bearbeiten eines Pattern ist sehr einfach; zuerst wird seine Länge und Auflösung eingestellt, dann per Mausklick die “Noten” gesetzt:

Bearbeiten eines Pattern in Hydrogen
Sobald mindestens zwei Patterns vorliegen kann daraus ein Song gebaut werden. Hier wird sieben Mal das Pattern 1 gespielt (der Standard-Rock-Groove von oben), danach im achten Takt ein Break und dann geht es wieder von vorne los:

Song zusammenstellen in Hydrogen
Jedes einzelne Instrument lässt sich in seinem klanglichen Verhalten den eigenen Vorstellungen anpassen:

Klangbearbeitung in Hydrogen
Die einzelnen Instrumente können über ein Mischpult zum Gesamtklang zusammengemischt werden; dazu gehört u.a. das Panning und die Lautstärke:

Mischpult in Hydrogen
Sobald mehr als ein Song vorliegt kann eine Playlist erstellt und auch gespeichert werden – damit kann ein kompletter Liveauftritt bestritten werden:

Playlist in Hydrogen
Alles in allem ein wirklich schönes und sehr einfach zu bedienendes Programm, das z.B. zum Üben sehr gut eingesetzt werden kann. Ein Metronom ist natürlich auch enthalten, man kann dieses alleine oder auch zusätzlich zu den programmierten Drums laufen lassen – oder die programmierten Drums stellen das Metronom dar, sehr geschickt bei komplizierten Stücken mit Taktart- und Tempowechseln.
Klanglich ist es nicht so berauschend, nach einem Import der MIDI-Daten in Logic klingt es dort doch um einiges besser.
Neulich spielte Planet Emily bei der 7. Bandnight in Metzingen – davon gibt es einen Livemitschnitt. Das Stück “Nr. 1″ ist hier zu finden und vor allem zu hören:
http://www.youtube.com/watch?v=axXKisJ_Q2w

Planet Emily bei YouTube