Archive for the ‘DMX’ Category

Dimmerschrank

Sonntag, August 19th, 2012

Der Saal, in dem neulich das Jazz-Konzert stattfand, hat eine ganz ordentliche Festausstattung mit drei 12-Kanal-Dimmern, an denen vier Profilscheinwerfer, acht Stufenlinsenscheinwerfer und einige Fluter hängen, die restlichen Kanäle sind auf Steckdosen geführt. Damit kann man schon was anfangen.

Dimmer für Jazz

Dimmer für Jazz

Das DMX-Signal des Rechners wurde über einen Splitter geführt, ein Weg ging dann zu diesem Dimmerschrank, der andere Weg zu den RGB-LED-Scheinwerfern.

Licht und Ton beim Jazz-Konzert

Dienstag, Juli 24th, 2012

Hier der Platz für Licht und Ton beim Jazz-Konzert neulich:

Licht und Ton für Jazz-Konzert

Licht und Ton für Jazz-Konzert

Das Licht wurde vom Notebook aus gesteuert – mit der Software FreeStyler, die unter Windows in einer virtuellen Maschine auf dem Mac lief. Angesteuert wurden damit neun Stufenlinsen, vier Profilscheinwerfer, sechs Fluter und sechs LED-RGB-Scheinwerfer. Für den Ton stand ein 16-Kanal-Mackie-Pult zur Verfügung, bei dem auch alle 16 Kanäle belegt waren, von den Aux-Wegen wurden nur zwei für das Monitoring benutzt. Parallel wurde über das Firewire-Interface des Pultes ein Mitschnitt auf einem weiteren Rechner erstellt. Verstärkt werden mussten Gesang (bis zu sieben Gesangsmikrofone waren im Einsatz), Piano, Keyboard und bei manchen lauteren Funk-Stücken die drei Saxophone.

Licht mit FreeStyler

Montag, Juli 23rd, 2012

Nicht zum ersten Mal habe ich für das Jazz-Konzert das Licht mit FreeStyler gemacht. Das Bild zeigt so in etwa die Anordnung, die Bilder für die Scheinwerfer stimmen allerdings gar nicht – macht aber nichts:

FreeStyler für Jazz-Konzert

FreeStyler für Jazz-Konzert

Die drei Scheinwerfer links unten “Pausenlicht” waren Stufenlinsen, die an drei Stellen im Saal auf den Boden leuchteten, um beim Einlass, in den Pausen und nach Konzertende angenehmes und stimmungsvolles Licht im Saal zu haben, ohne die nüchterne allgemeine Raumbeleuchtung an der Decke einschalten zu müssen. Dazu gehörten auch die vier Scheinwerfer rechts unten – das waren Fluter – die in der Lounge die Bilder an den Wänden beleuchteten; beim Pausenlicht wurden diese beleuchtet, während des Konzertes waren sie wie die punktuelle Raumbeleuchtung natürlich dunkel. Zum Pausenlicht hinzu kam noch eine Beleuchtung des Drumsets und des Backdrops in Farbe.

Die beiden LED-PAR ganz oben standen auf dem Bühnenboden und beleuchteten den Bühnenhintergrund – der war leider grau, es hat aber dennoch schöne farbige Lichtstimmungen gegeben. Um die Bühne und vor allem deren Hintergrund etwas aufhellen zu können, waren zwei Stufenlinsen im Einsatz, hier als Aufheller bezeichnet.

Die beiden Bühnenfluter standen auf dem Bühnenboden – einer ganz rechts, einer in der Mitte – und haben bei gelegentlichem Einsatz einen sehr interessanten Beleuchtungseffekt ergeben, weil die Musiker sehr stark seitlich und von unten angestrahlt wurden. Die beiden Scheinwerfer für Drumset und Bläser waren Profilscheinwerfer, die sehr steil von oben auf das Drumset und die hintere Reihe der Bläsersektion, dort vorrangig auf die Trompete, strahlten.

Die vier LED-PAR, zwei links, zwei rechts, leuchteten seitlich auf die Bühne und die Musiker, um die Farbwirkung auf der Bühne zu verstärken. Die beiden grünen Scheinwerfer waren Stufenlinsen mit einem leicht grünen Farbfilter – um den Musiker eine gesunde Gesichtsfarbe zu verpassen. :-)

Hinter dem Scheinwerfer “Bühne gesamt” verbergen sich zwei Profilscheinwerfer, die von weit hinten die gesamte Bühne in weißes Licht tauchen; das weit links stehende Piano war dann aber immer noch etwas im Dunkeln, daher leuchtete auf diese Seite nochmal eine Stufenlinse. Der “Treppen-Scheinwerfer” leuchtete genau in die entgegengesetzte Richtung auf die Treppe im Eingangsbereich, vor allem für eine dort stattfindende Performance.

Jedes einzelne Musikstück hatte seine eigene Lichtstimmung, die mit fünf Sekunden Überblendzeit angefahren wurde, dann war das Licht statisch – es sollen ja die Musik und die Musiker im Mittelpunkt stehen und nicht wilde Lichteffekte. Nur im dritten Block des Konzertes waren bei drei temperamentvollen Stücken einzelne Steps einprogrammiert, die für Beleuchtungs- und Farbwechsel sorgten – nicht zu dolle, aber eben doch lebendig.

JiF 2012 Lichtstimmung

JiF 2012 Lichtstimmung

JiF 2012 Lichtstimmung

JiF 2012 Lichtstimmung

JiF 2012 Lichtstimmung

JiF 2012 Lichtstimmung

Licht macht einfach großen Spaß und trägt zu einem intensiveren Gesamterlebnis bei, auch dann, wenn es sich nicht in den Vordergrund drängt.

LED-Fluter

Samstag, August 6th, 2011
LED-Fluter

LED-Fluter

Mit diesen LED-RGB-Flutern wurde die rückwärtige Wand beleuchtet, wobei ein LED-Fluter auch keinen größeren Abstrahlwinkel hat als ein LED-PAR-Spot, das “fluten” hier also nichts bringt.

DMX-Splitter

Mittwoch, August 3rd, 2011
DMX-Splitter

DMX-Splitter

Das DMX-Signal wurde hier in diesem 1-auf-4-Splitter geteilt – ein Strang führte zu drei fest eingebauten Dimmerpacks, ein Strang führte zu den LED-RGB-Scheinwerfern – das vereinfachte die Verkabelung.