Nicht zum ersten Mal habe ich für das Jazz-Konzert das Licht mit FreeStyler gemacht. Das Bild zeigt so in etwa die Anordnung, die Bilder für die Scheinwerfer stimmen allerdings gar nicht – macht aber nichts:

FreeStyler für Jazz-Konzert
Die drei Scheinwerfer links unten “Pausenlicht” waren Stufenlinsen, die an drei Stellen im Saal auf den Boden leuchteten, um beim Einlass, in den Pausen und nach Konzertende angenehmes und stimmungsvolles Licht im Saal zu haben, ohne die nüchterne allgemeine Raumbeleuchtung an der Decke einschalten zu müssen. Dazu gehörten auch die vier Scheinwerfer rechts unten – das waren Fluter – die in der Lounge die Bilder an den Wänden beleuchteten; beim Pausenlicht wurden diese beleuchtet, während des Konzertes waren sie wie die punktuelle Raumbeleuchtung natürlich dunkel. Zum Pausenlicht hinzu kam noch eine Beleuchtung des Drumsets und des Backdrops in Farbe.
Die beiden LED-PAR ganz oben standen auf dem Bühnenboden und beleuchteten den Bühnenhintergrund – der war leider grau, es hat aber dennoch schöne farbige Lichtstimmungen gegeben. Um die Bühne und vor allem deren Hintergrund etwas aufhellen zu können, waren zwei Stufenlinsen im Einsatz, hier als Aufheller bezeichnet.
Die beiden Bühnenfluter standen auf dem Bühnenboden – einer ganz rechts, einer in der Mitte – und haben bei gelegentlichem Einsatz einen sehr interessanten Beleuchtungseffekt ergeben, weil die Musiker sehr stark seitlich und von unten angestrahlt wurden. Die beiden Scheinwerfer für Drumset und Bläser waren Profilscheinwerfer, die sehr steil von oben auf das Drumset und die hintere Reihe der Bläsersektion, dort vorrangig auf die Trompete, strahlten.
Die vier LED-PAR, zwei links, zwei rechts, leuchteten seitlich auf die Bühne und die Musiker, um die Farbwirkung auf der Bühne zu verstärken. Die beiden grünen Scheinwerfer waren Stufenlinsen mit einem leicht grünen Farbfilter – um den Musiker eine gesunde Gesichtsfarbe zu verpassen.
Hinter dem Scheinwerfer “Bühne gesamt” verbergen sich zwei Profilscheinwerfer, die von weit hinten die gesamte Bühne in weißes Licht tauchen; das weit links stehende Piano war dann aber immer noch etwas im Dunkeln, daher leuchtete auf diese Seite nochmal eine Stufenlinse. Der “Treppen-Scheinwerfer” leuchtete genau in die entgegengesetzte Richtung auf die Treppe im Eingangsbereich, vor allem für eine dort stattfindende Performance.
Jedes einzelne Musikstück hatte seine eigene Lichtstimmung, die mit fünf Sekunden Überblendzeit angefahren wurde, dann war das Licht statisch – es sollen ja die Musik und die Musiker im Mittelpunkt stehen und nicht wilde Lichteffekte. Nur im dritten Block des Konzertes waren bei drei temperamentvollen Stücken einzelne Steps einprogrammiert, die für Beleuchtungs- und Farbwechsel sorgten – nicht zu dolle, aber eben doch lebendig.

JiF 2012 Lichtstimmung

JiF 2012 Lichtstimmung

JiF 2012 Lichtstimmung
Licht macht einfach großen Spaß und trägt zu einem intensiveren Gesamterlebnis bei, auch dann, wenn es sich nicht in den Vordergrund drängt.