Das Chorkonzert wurde aufgenommen mit Klein-AB als Hauptmikrofonierung, dazu zwei Stützen vor dem Chor, eine Grenzfläche auf dem Boden inmitten des kleinen Orchesters und ein Mikrofon als Stütze vor den Solosängern. Dann ging’s an die Nachbearbeitung:

Chorbearbeitung
Etwas EQ tut jedem Kanal gut, auch ein ganz behutsamer Kompressor hilft. Die Spuren der Chorstützen und des Orchesters brauchen etwas Reverb, damit sie zur Hauptmikrofonierung passen; letztere hat einen ordentlichen Raumanteil mit aufgenommen, die nahen Mikrofone natürlich nicht und das muss man anpassen.
Besonders intensiv wurde an den Sologesangsspuren gearbeitet, bis sie gut klingen, der Text einwandfrei verständlich ist, die Zisch-Laute nicht zu stark und nicht zu schwach sind, der Hall zum Rest passt, denn diese Spur ist – für eine Aufnahme in einer Kirche – verblüffend trocken, usw.
Hinzu kommt dann noch Automation auf dieser Spur, denn bei Stücken ohne Sologesang nimmt dieses Mikrofon ziemlich viel Chor mit auf, das stört und muss ausgeblendet werden, bei Sologesang muss es aufgefahren werden, da gab es teilweise etliche Automationspunkte zu setzen:

Gesangsautomation




