Archive for the ‘Software für Licht’ Category

Licht und Ton beim Jazz-Konzert

Dienstag, Juli 24th, 2012

Hier der Platz für Licht und Ton beim Jazz-Konzert neulich:

Licht und Ton für Jazz-Konzert

Licht und Ton für Jazz-Konzert

Das Licht wurde vom Notebook aus gesteuert – mit der Software FreeStyler, die unter Windows in einer virtuellen Maschine auf dem Mac lief. Angesteuert wurden damit neun Stufenlinsen, vier Profilscheinwerfer, sechs Fluter und sechs LED-RGB-Scheinwerfer. Für den Ton stand ein 16-Kanal-Mackie-Pult zur Verfügung, bei dem auch alle 16 Kanäle belegt waren, von den Aux-Wegen wurden nur zwei für das Monitoring benutzt. Parallel wurde über das Firewire-Interface des Pultes ein Mitschnitt auf einem weiteren Rechner erstellt. Verstärkt werden mussten Gesang (bis zu sieben Gesangsmikrofone waren im Einsatz), Piano, Keyboard und bei manchen lauteren Funk-Stücken die drei Saxophone.

Licht mit FreeStyler

Montag, Juli 23rd, 2012

Nicht zum ersten Mal habe ich für das Jazz-Konzert das Licht mit FreeStyler gemacht. Das Bild zeigt so in etwa die Anordnung, die Bilder für die Scheinwerfer stimmen allerdings gar nicht – macht aber nichts:

FreeStyler für Jazz-Konzert

FreeStyler für Jazz-Konzert

Die drei Scheinwerfer links unten “Pausenlicht” waren Stufenlinsen, die an drei Stellen im Saal auf den Boden leuchteten, um beim Einlass, in den Pausen und nach Konzertende angenehmes und stimmungsvolles Licht im Saal zu haben, ohne die nüchterne allgemeine Raumbeleuchtung an der Decke einschalten zu müssen. Dazu gehörten auch die vier Scheinwerfer rechts unten – das waren Fluter – die in der Lounge die Bilder an den Wänden beleuchteten; beim Pausenlicht wurden diese beleuchtet, während des Konzertes waren sie wie die punktuelle Raumbeleuchtung natürlich dunkel. Zum Pausenlicht hinzu kam noch eine Beleuchtung des Drumsets und des Backdrops in Farbe.

Die beiden LED-PAR ganz oben standen auf dem Bühnenboden und beleuchteten den Bühnenhintergrund – der war leider grau, es hat aber dennoch schöne farbige Lichtstimmungen gegeben. Um die Bühne und vor allem deren Hintergrund etwas aufhellen zu können, waren zwei Stufenlinsen im Einsatz, hier als Aufheller bezeichnet.

Die beiden Bühnenfluter standen auf dem Bühnenboden – einer ganz rechts, einer in der Mitte – und haben bei gelegentlichem Einsatz einen sehr interessanten Beleuchtungseffekt ergeben, weil die Musiker sehr stark seitlich und von unten angestrahlt wurden. Die beiden Scheinwerfer für Drumset und Bläser waren Profilscheinwerfer, die sehr steil von oben auf das Drumset und die hintere Reihe der Bläsersektion, dort vorrangig auf die Trompete, strahlten.

Die vier LED-PAR, zwei links, zwei rechts, leuchteten seitlich auf die Bühne und die Musiker, um die Farbwirkung auf der Bühne zu verstärken. Die beiden grünen Scheinwerfer waren Stufenlinsen mit einem leicht grünen Farbfilter – um den Musiker eine gesunde Gesichtsfarbe zu verpassen. :-)

Hinter dem Scheinwerfer “Bühne gesamt” verbergen sich zwei Profilscheinwerfer, die von weit hinten die gesamte Bühne in weißes Licht tauchen; das weit links stehende Piano war dann aber immer noch etwas im Dunkeln, daher leuchtete auf diese Seite nochmal eine Stufenlinse. Der “Treppen-Scheinwerfer” leuchtete genau in die entgegengesetzte Richtung auf die Treppe im Eingangsbereich, vor allem für eine dort stattfindende Performance.

Jedes einzelne Musikstück hatte seine eigene Lichtstimmung, die mit fünf Sekunden Überblendzeit angefahren wurde, dann war das Licht statisch – es sollen ja die Musik und die Musiker im Mittelpunkt stehen und nicht wilde Lichteffekte. Nur im dritten Block des Konzertes waren bei drei temperamentvollen Stücken einzelne Steps einprogrammiert, die für Beleuchtungs- und Farbwechsel sorgten – nicht zu dolle, aber eben doch lebendig.

JiF 2012 Lichtstimmung

JiF 2012 Lichtstimmung

JiF 2012 Lichtstimmung

JiF 2012 Lichtstimmung

JiF 2012 Lichtstimmung

JiF 2012 Lichtstimmung

Licht macht einfach großen Spaß und trägt zu einem intensiveren Gesamterlebnis bei, auch dann, wenn es sich nicht in den Vordergrund drängt.

Licht mit FreeStyler

Samstag, Juli 30th, 2011

Licht steuert man am bequemsten per DMX. Neben Hardware-Lichtmischpulten, die das gewünschte DMX-Signal erzeugen, gibt es auch computerbasierte Lösungen. Erforderlich ist ein Gerät, das an den Computer angeschlossen werden kann und DMX ausgibt; die einfachste und billigste Lösung sind heutzutage USB-DMX-Adapter. Des weiteren ist auf dem Computer eine entsprechende Software erforderlich. Besonders günstig kommt man mit der kostenlosen Software “FreeStyler” weg, die es allerdings leider nur für Windows gibt. Auf meinem Mac habe ich diese daher unter VMWare Fusion in Windows laufen.

In einem ersten Schritt platziert man auf der Oberfläche die vorhandenen Geräte in etwa so, wie sie auch in der Realität platziert sind:

Freestyler: Fixtures

Freestyler: Fixtures

Die wichtigste Konfigurationseinstellung hierbei ist natürlich die DMX-Startadresse des Gerätes:

Freestyler: Adressen

Freestyler: Adressen

Nachdem alle Geräte angelegt sind, kann das Licht eingerichtet werden. Bei einem konventionellen Scheinwerfer ist das leicht, da geht einfach nur die Helligkeit zu regeln. Interessanter sind die Farbstimmungen mit den LED-RGB-Scheinwerfern. Hier kann für jeden Scheinwerfer der Rot-, Grün-, Blau-Anteil geregelt werden, die Gesamthelligkeit  und ggf. ein Strobe-Effekt. Für jeden Kanal gibt es die Option “Fade”, d.h. es wird auf diesen Wert mit der voreingestellten Zeit gefadet, “Snap”, d.h. es wird dieser Wert direkt angesprungen und “Off”, d.h. dieser Kanal wird einfach in Ruhe gelassen.

Die einzelnen Lichtstimmungen werden dann als Szenen gespeichert, die wiederum aus einzelnen Steps bestehen können. Hier ist es nur ein Step mit einer Fade-Time von 5 s, was einen sehr angenehmen Lichtwechsel ergibt:

Freestyler: Szene setzen

Freestyler: Szene setzen

Die Farbauswahl über die RGB-Regler ist nicht unbedingt intuitiv, aber hierfür gibt es Abhilfe, bei der einfach mit der Maus im gesamten Farbspektrum herumgefahren werden kann und bei der passenden Farbe lässt man los und schon hat man die Werte für die RGB-Kanäle:

Freestyler: Farbwahl

Freestyler: Farbwahl

Sind alle Szenen programmiert, dann erstellt man sich aus diesen Szenen Cue-Lists, damit man während des Konzertes schnell die passende Lichtstimmung abrufen kann. Für das Jazz-Konzert gab es für 32 Stücke entsprechend 32 Lichtstimmungen,  zusätzlich noch ein Licht für die Pause bzw. den Einlass, für die Moderation und für den Schlussapplaus, zusätzlich noch ein Licht für eine Theaterbühne auf der Seite.

Freestyler: Cue-List

Freestyler: Cue-List

Das Konzert bestand aus drei Teilen (folglich mit zwei Pausen), daher wurden entsprechend drei Cue-Lists angelegt. Während des Konzertes musste dann über die Cue-List nur die entsprechende Szene aufgerufen werden und gut war’s.

Ton- und Licht-Arbeitsplatz

Montag, Juli 25th, 2011
Ton- und Licht-Arbeitsplatz

Ton- und Licht-Arbeitsplatz

Von hier aus wurde das Konzert der Jazz-Combo gesteuert:

  • Links ein 16-Kanal-Mackie-Pult, das nicht voll belegt war, da nur 10 Mikrofone für den Gesang angeschlossen waren und das Keyboard, alles andere war entweder unverstärkt oder hatte einen eigenen Amp – beim Jazz will man ja den gut 200 Gästen nicht die Ohren wegblasen. Zusätzlich waren noch zwei Kleinmembran-Kondensatormikrofone angeschlossen, um per XY-Mikrofonierung einen einfachen Livemitschnitt per Firewire auf das MacBook zu bekommen. Für das Monitoring genügten zwei Aux-Wege, im Wesentlichen einer für den Gesang und einer für das Keyboard.
  • Rechts ein MacBook Pro, auf dem nicht nur der Stereo-Livemitschnitt in Logic erfolgte, sondern auch gleichzeitig mit FreeStyler, das als Windows-Programm mit Hilfe von VMWare Fusion lief, per DMX das komplette Licht gesteuert wurde – 20 konventionelle Scheinwerfer an Dimmern und 6 LED-RGB-Scheinwerfer.

Licht für Jazz – Impressionen

Sonntag, Juni 20th, 2010

Hier ein paar Impressionen des Konzertabends “Jazz im Foyer” am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Metzingen; es werden exemplarisch ein paar Lichtstimmungen gezeigt, die demonstrieren, dass auch mit wenig Aufwand ein ansprechendes Ergebnis erzielt werden kann.

Jazz im Foyer 2010

Jazz im Foyer 2010

Jazz im Foyer 2010

Jazz im Foyer 2010

Jazz im Foyer 2010

Jazz im Foyer 2010

Jazz im Foyer 2010

Jazz im Foyer 2010